22.02.2026 – tk. In der Sitzung der Sassnitzer Stadtvertretung am 24.02.2026 wird über den externen Notfallplan (Brand- und Katastrophenschutz) der LNG-Störfallanlage Mukran unterrichtet.

Das resultiert aus einer Anregung der Bürgerinitiative Lebenswertes Rügen, den Notfallplan öffentlich vorzustellen. Nun erfolgt erst einmal eine Verständigung im nicht-öffentlichen Teil, also ohne Bürger. Geht man positiv heran, könnten die Stadtvertreter am Dienstag beschließen, wie die Bürger informiert werden. Denn darum geht es.

Hintergrund:

  • Der Betreiber der LNG-Störfallanlage Mukran verhinderte im IV. Quartal 2025, dass das Brandschutz- und Katastrophenschutzkonzept als Teil des Antrages zum immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren ganz oder teilweise eingesehen werden konnte.
  • Die Sassnitzer Stadtvertretung lehnte am 28.10.2025 einen Antrag ab, den Notfallplan öffentlich zu machen.
  • Die Bürgerinitiative schrieb am 06.11.2025 den MV-Innenminister mit der Bitte an, sich dafür einzusetzen, dass die Bürger in geeigneter Weise informiert werden. Das Innenministerium informierte Anfang 2026, dass die Behandlung in einer Stadtvertretersitzung erfolgen wird.
  • Das LNG-Terminal gehört zur Gruppe der gefährlichsten Anlagen. Störfall- und Havarierisiken sind enorm.
  • Die angespannte Situation zum Brand- und Katastrophenschutz auf Rügen ist allgemein bekannt. Es besteht keine Berufsfeuerwehr, die solchen immanenten Störfallrisiken mit angemessenen Mitteln und dem erforderlichen Know-how begegnen könnte.
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