14.10.2026 – BI. Die Bürgerinitiative Lebenswertes Rügen begrüßt die heute öffentlich gemachte Kritik der Deutschen Umwelthilfe (DUH) am Betrieb der LNG-Störfallanlage Mukran. Die DUH sieht offensichtliche Versäumnisse bei den Nachweispflichten zu Lärmimmissionen.

Die Bürgerinitiative kündigt in diesem Zusammenhang an, eine eigene Analyse zu den Ursachen der anhaltenden Lärmbelästigungen für die Anwohner der LNG-Störfallanlage Mukran vorzulegen.

„Wir können uns dabei auf eine fachliche Auswertung vorhandener Messdaten stützen. Das wird die oft vorgebrachten Behauptungen, der Lärm stamme nicht von der LNG-Störfallanlage oder die Anwohner könnten die Geräusche im Hafen nicht unterscheiden, entkräften“, so Thomas Kunstmann von der Bürgerinitiative. Nach Fertigstellung dieser Auswertung wird sie den Behörden übergeben.

Seit Inbetriebnahme des LNG-Terminals Mukran reißen die Beschwerden über inakzeptable Lärmbelästigungen nicht ab. Die Bürgerinitiative kritisierte mehrfach, dass die Genehmigung für Mukran im April 2026 trotz der Lärmbeschwerden und mit dem „Freibrief“ eines Betriebs ohne Landstromanlage ausgesprochen wurde.

Siehe auch Pressemitteilung.

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