11.12.2025 – tk. Mit allgemeinen Floskeln ließ sich die Bürgerinitiative gestern im Landtag nicht abspeisen. Dafür hatte sie zu gute und viele Argumente im Gepäck.

Im Gespräch mit den Landtagsabgeordneten Dr. Sylva Rahm-Präger (SPD) und Harry Glawe (CDU) verwiesen sie nochmals eindringlich und mit starken Argumenten darauf, wie eine energiepolitische Industrialisierung auf Rügen mit aller Macht gegen den Schutz der Landschaft und unter Nichtbeachtung der Interessen und Beteiligungsmöglichkeiten der Bürger durchgedrückt werden soll.

Der Umgang mit Bürgern, ihren Hinweisen und Befürchtungen, ist inakzeptabel, so der Tenor zu den Themenbereichen LNG-Terminal Mukran und geplante Windkraftanlagen auf Rügen. Die Palette reichte noch weiter. Dazu zählte: Öltanker EVENTIN, Kahlschlagverbot in Rügens Wäldern und die Beseitigung diffuser Einträge im ehemaligen Teerhafen auf dem Bug.


Bereits vor dem Besuchsprogramm konnte im Gespräch mit Thomas Krüger (SPD) als Vorsitzenden des Petitionsausschusses über die noch ausstehenden Behandlungen von Petitionen zum Betrieb des LNG-Terminals und zur Vereinfachung bei Bürgerbegehren gesprochen werden. Auch hier wurde auf eine schnelle Umsetzung der Anliegen gedrängt.

Mitstreiter der Bürgerinitiative Lebenswertes Rügen waren am 10.12.2025 zu Gast im Landtag in Schwerin. Sie nahmen dort am Besuchsprogramm teil, erhielten eine Einweisung in die Arbeit des Landtages, konnten der Debatte im Landtagsplenum zu Haushaltsfragen verfolgen und schließlich mit Landtagsabgeordneten aus Vorpommern ins Gespräch kommen.

#

Comments are closed