29.10.2026 – tk. Ein zweites Regasifizierungsschiff (FSRU) soll am LNG-Terminal im Hafen Mukran in Betrieb gehen. Der Vertrag wird heute in Tokio mit einer japanischen Reederei unterzeichnet, wie ReGas mitteilen lässt.

Gegenüber den Medien verweist ReGas darauf, dass die bestehende Genehmigung an die neue Schiffskombination angepasst werden müsse. Dazu laufen bereits Gespräche mit den Behörden.

ReGas kündigte zudem an, die Infrastruktur in Mukran künftig auch für Bio-LNG nutzen zu wollen. Deshalb solle man die Anlage nicht als rein fossile Infrastruktur betrachten.

Fracking-Gas ist und bleibt ein fossiler Energieträger. Die ökologischen Auswirkungen bei der Produktion, beim Transport und der Verwendung sind inakzeptabel. Die vom Betreiber angekündigte spätere Verwendung von Bio-LNG, vergärtes organisches Material, kompensiert den Schaden an der Umwelt in keiner Weise.

Die Bürgerinitiative nennt die LNG-Störfallanlage in Mukran eine politische Fehlentscheidung. Sie passt nicht zu Rügen.


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