31.07.2026 – tk. LNG ist energiepolitisch keine Lösung und Rügen muss Strom der Offshoreanlagen vor der Insel direkt beziehen. Darin waren sich gestern in Sassnitz Vertreter der Bündnisgrünen und der Bürgerinitiative Lebenswertes Rügen einig.

Bei dem mehrstündigen Gespräch standen Vorhaben und Auswirkungen energiepolitischer Projekte wie die LNG-Störfallanlage Mukran und der Bau gigantischer Windkraftanlagen auf Rügen im Mittelpunkt.

Der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Grüne, Andreas Audretsch, der um das Gespräch gebeten hatte, erläuterte bei dem Treffen die damaligen Beweggründe der Grünen im Zusammenhang mit dem LNG-Beschleunigungsgesetz. Im Beisein von Stefan Trzeczak, dem Direktkandidaten der Grünen für die Landtagswahl, zeigte er sich überrascht und anerkennend über den vielschichtigen und konsequenten Protest der Bürgerinitiative gegen die LNG-Störfallanlage.
Interessiert verfolgte er ebenso den Ausführungen zur Problematik der Windkraftanlagen und wie sich die Bürgerinitiative auch hier für Transparenz und Bürgerbeteiligung einsetzt.

Der Dialog soll demnächst fortgesetzt werden und dabei der Naturschutz im Fokus stehen. Ende Juni 2026 hatte es beim Ostkongress der Grünen in Sassnitz den ersten direkten Kontakt in diesem Jahr gegeben. Die Bürgerinitiative beteiligte sich an der Diskussion und war außerdem mit einem Informationsstand vor Ort.

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